Ho99o9 im April in Deutschland on tour

2017 haben Ho99o9 nach etlichen EPs und Mixtapes ihre Debütplatte „United States Of Ho99o9“ veröffentlicht. Darauf machen sie deutlich klar, was sie von ihrer Heimat USA und deren derzeitigen Zustand halten. Nämlich wenig.

Vergangenes Jahr haben sie mit ihrer „Cyber Cop (Unauthorized MP3.)“-EP noch mal so richtig nachgelegt. Die Revolutionäre nutzen dabei zwei Stile: Hip-Hop und Punk. Die beiden Frontmänner theOGM und Eaddy sind reichlich aggressive Rapper, die ihre rohen und verstörenden Lyrics mit brachialer Gewalt hinausschreien. Dazu kommen die verzerrten Gitarrenwände, ein treibendes Schlagzeug, Unmengen von Geräuschen und ein Lärm-Gewitter, das dem Zuhörer das Hirn aus dem Kopf wäscht.

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Street Power

Nicht umsonst beschrieb Andreas Borcholte auf Spiegel online das Duo als Kampfansage, das es so in der schwarzen Musik lange nicht gegeben habe: „Sie überschreitet Grenzen. Indem die Band ihr originäres Genre, Hip-Hop und Rap verlässt, brechen sie aus dem popkulturellen Ghetto aus. Wie einst Death, Bad Brains oder später Body Count ermächtigen sie sich mit ihrem wütenden Punkrock eines Genres, das gemeinhin als Frustventil weißer Musiker gilt und ungeheure Energien entfachen kann.“

Ho99o9 sehen sich nicht als politische Band

Ho99o9 (gesprochen Horror) sehen sich dabei gar nicht als politische Band. „Wir reden einfach über das, was wir sehen und erfahren, über den Shit in den Nachrichten und das, was unsere Leben durchdringt. Worüber die Leute reden. Die Wirklichkeit.“ Und das tun sie bis zur Selbstaufgabe, bis zur Erschöpfung. Konzerte von der Band bestehen aus zwei Rappern auf der Bühne, die sich die alltägliche Verletzung immer wieder aus dem Leib schreien, sich immer mehr ihrer Kleidung entledigen, artistischen Turnübungen, Stagediving aus mehreren Metern Höhe, Geschwindigkeit, Gitarrenkrach und vor allem Lärm, Lärm, Lärm. Das hat reinigende Wirkung für die Musiker und für das Publikum, denn es spürt etwas Ungeheures: echtes Leben.

Im April bringen theOGM und Eaddy wieder völlige Ekstase in unsere Hallen.

15.04.2019 Wiesbaden – Schlachthof (Kesselhaus)
16.04.2019 Hamburg – Knust
17.04.2019 Berlin – Bi Nuu

Ab Montag, den 04. Februar gibt es die Tickets ab 17,00 Euro zzgl. Gebühren an allen bekannten CTS–VVK-Stellen sowie unter der Hotline 01806 – 853653 (0,20 €/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 €/Anruf), auf fkpscorpio.com und eventim.de.

Mehr Infos und Musik unter ho99o9.com, facebook.com/ho99o9, twitter.com/ho99o9, instagram.com/ho99o9, youtube.com/user/HO99O9 und soundcloud.com/ho99o9.

QUELLE: FKP Scorpio – Foto-credit: Hadas Di

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