Am 2. November 2017 startete der zweite Teil der „Grenzenlos Mensch“-Tour von Stefan Jürgens. Sie startete in Hanau, und das ist auch der einzige Termin in Deutschland gewesen.

Das Konzert fand im „Culture Club“ statt, in einer ehemaligen Pulvermühle. Es ist eine sehr schöne Konzertlocation (allerdings mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht so gut zu erreichen). Kurz vor 19 Uhr wurde die Bar geöffnet, und etwa gegen 19:30 Uhr dürften wir uns dann an die reservierten Tische vor der Bühne setzen.

Pünktlich um 20:00 Uhr begann das Konzert. Es war wieder ein Konzert in kleiner Besetzung, mit Ralf Kiwit und Andy Cutic, wie ich es schon im März in Salzburg erlebt habe.

Es startete wieder mit „Noch immer ich“, und ging mit denselben Songs weiter, die auch in Salzburg gespielt wurden (was man hier nachlesen kann: http://www.yagaloo.com/stefan-juergens-live-in-salzburg/ ). Vielleicht fragt sich der ein oder andere, ob es trotz gleicher Songs lohnend ist, sich die Konzerte noch einmal anzusehen. Ich kann nur sagen: definitiv ja!

Die Songs aus dem aktuellen und alten Alben des Sängers mögen den gleichen Namen tragen, und denselben Text und dieselbe Melodie haben. Und doch habe ich sie bei jedem einzelnen Konzert anders empfunden. Auch die kleinen Geschichten, die Stefan Jürgens zu einigen Songs erzählt, sind zwar inhaltlich teilweise schon bekannt. Und trotzdem machen sie auch beim vierten Mal hören noch Spaß und ich habe wieder häufig schmunzeln müssen. Und die ein oder andere wird auch ein wenig abgewandelt. Und die Textversprecher passieren auch immer bei anderen Songs, und machen so das Konzert zu einem echten Live-Erlebnis.

Und es war diesmal trotzdem anders. Denn im Gegensatz zu anderen Konzerte, saß Stefan Jürgens bis zur Zugabe am Klavier (und beim letzten Song dann wie bei den anderen Konzerten auch wieder). Dadurch hatten die Songs dann doch teilweise eine andere Dynamik. Aber Stefan Jürgens kann auch das. Wie er musikalisch bisher bei mir immer überzeugt hat.

Eine weitere Sache an diesem Abend, die mir sehr gefallen hat, war die spürbare Harmonie zwischen Sänger und Musikern. Es wurden Scherze gemacht, und teilweise wurde auch musikalisch eine Art „Battle“ ausgetragen. Es hat einfach Spaß gemacht, zuzuhören und -sehen.

Und es gab noch einen Punkt, der mir sehr gefallen hat. Und zwar das Publikum. Es war ein ganz wunderbares Publikum, dass sichtlich Spaß hatte, fleißig mitgeklatscht und mit den Fingern geschnipst hat. Und vor allem auch mit Stefan Jürgens agierte, egal ob es um Weihnachten ging oder um sein Statement für Toleranz und ein gutes Miteinander in der Gesellschaft. Auch die Reaktionen auf die kleinen Geschichten zu den Songs waren diesmal wesentlich vielfältiger als es bei anderen Konzerten der Fall war.

Auch diesmal gab es nach dem Konzert Autogramme, und die Möglichkeit, die letzten beiden Alben und die Live-DVD zu erwerben. Und so endete ein schöner Konzertabend, der leider wie immer viel zu kurz war.

Es gibt in diesem Herbst noch weitere Termine, allerdings ausschließlich in Österreich (Termien stehen hier: https://www.stefanjuergens.com/). Allerdings wird die Tour hoffentlich im nächsten Jahr fortgesetzt, und dann auch mit ein paar mehr Terminen in Deutschland. Ich kann aber jedem empfehlen, sich einen Termin herauszusuchen, die Karte zu bestellen, und dann einen tollen Abend mit einem wunderbaren Musiker zu erleben. Ich freue mich jetzt auf den nächsten Termin – vielleicht sieht man sich ja dort.

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