QUAME65 haut am 1.6. sein erstes Release, ein Mixtape mit dem Titel „65 Nightmares“ heraus. Howie von Yagaloo.TV hat ihn zum Interview am Lehniner Platz getroffen und der Rapper, der im Wedding aufgewachsen ist, hat ein A-Z zum besten gegeben.

Geboren am 1.8.1985 fand Quame im Alter von 1 Jahr in Berlin Wedding sein zu Hause. Aufgewachsen in einem der gefährlichsten Orten der Hauptstadt, entwickelte er sich schnell zum Kämpfer. Aufgrund eines überdurchschnittlich ausgeprägten Gerechtigkeitssinnes dauert es nicht lange und die Probleme nahmen ihren Lauf.
Bereits in der Grundschule fiel er immer wieder auf, da er sich gegen unterschwelligen Rassismus und der ungleichen Behandlung seitens der Lehrer aufzulehnte. Dies führte in der 4. Klasse zum jähen Schulverweis, welchen ihn and eine Grundschule in Charlottenburg führte.

Im Alter von 14 verließ er das Elternhaus und lebte von dortan in verschiedenen Jugendeinrichtungen. Mit 17 hatte er seine erste eigene Wohnung und war von nun an komplett auf sich allein gestellt. Es begann eine Odysee quer durch die unterschiedlichsten Branchen, Genres und Areas die diese Stadt zu bieten hat.

In dieser Zeit lernte er 2 Jungs kennen die schon länger gerappt haben. Anfangs hielt er nichts von Deutschrap. In der Gegend wo er aufwuchs, zählten deutsche Rapper nicht grade zu den coolen Kids. Da in der Gegend, in welcher Quame aufwuchs, Deutschrapper nicht gerade zu den “coolen Kids” gehörten, zeigte er sich anfangs recht unbeeindruckt.

Doch Im Laufe der Zeit fand er immer mehr gefallen daran und erkannte die Kunst dahinter. Da er schon immer schreiberisch begabt war und sich sehr für Sprachen interessierte war es nur eine Frage der Zeit, bis er die Jungs zu einem Battle aufforderte. Ungeachtet der tatsache, dass er noch nie selbst gerappt hatte. Dementsprechend verlief das Duell mit seinem Homie Fabey auch. Der langhaarige Marilyn Manson Fan hatte ihn komplett zerstört und alle anwesenden im Raum rieten Quame davon ab es jemals wieder zu versuchen. Doch dies sprach nur seinen unbändigen Siegeswillen an. Getrieben von seinem extremen Ehrgeiz, trainierte er mehrere Stunden täglich das Freestylen.

Mit Erfolg! Er merkte kontinuierlich wie er sich verbesserte und eines Abends war er bereit für das Rematch. Er forderte Fabey heraus und die beiden rappten solange bis der andere nichts mehr sagen konnte weil ihm die Punches ausgegangen sind. Euphorisiert von dieser Erfahrung stürzte er sich komplett in die Berliner Hip Hop Szene. Inspiriert von Legenden wie Odem, Skar & Nigga fing er an erste Texte zu schreiben und seine ersten Graffitis in der Stadt zu verteilen.

Mit 22 begann der Wandel. Quame lernte Adrian kennen mit dem er seine erste Firma Videoboss gründete. Er legte nun vermehrt das Augenmerk aufs das Drehen von Musikvideos. Mit Erfolg. Haftbefehl, Savas, Bogy, Massiv & Outlawz waren nur einige der Protagonisten die schon vor der Videobosskamera standen. Als aus Spaß ernst wurde, zog sich Quame als Rapper zurück und fokussierte sich mehr auf das eigene Unternehmen “Videoboss”.
2009 zog es ihn nach Stuttgart um dort eine neue Existenz aufzubauen. Doch die Pläne änderten sich. Und so verließ er 2010 ,aus privaten Gründen, die Stadt in einer  Nacht- und Nebelaktion. Nur mit seinen wichtigsten Sachen im Kofferraum machte er sich auf den Weg zurück in seine Heimatstadt. So stand er nun da. Zurück in der Heimat. Die Firma aufgelöst. Ohne Wohnung und mit nichts in den Taschen. Zurück in der Realität.

Doch das sollte kein Grund sein, den Kopf in den Sand zu stecken. Nach kurzer Zeit gründete er, mit seinem langjährigen Freund und Partner Spooky Loops, die Firma Fantastix Media Group. Das große Videodrehen konnte weiter gehen. Mit eigenen Büroräumen und gutem Equipment ging es wieder auf die Jagd nach dem richtigen Shot.

Aber je mehr Jahre vergingen desto unglücklicher wurde er. Nach etlichen privaten sowie beruflichen Rückschlägen und einem darauf folgendem Burnout, zog er sich lange Zeit zurück. Und zwar so sehr, dass es ihn fast komplett verschlungen hätte.

Als alles schon fast vorbei war, gab es eine dramatische Wendung in Quames Leben. Der Tod seines langjährigen Freundes und seinem größten musikalischen Supporter: Basic.

 

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