Diesen Freitag erscheint das 7.Studioalbum der 9-fachen Grammy-Preisträgerin Sheryl Crow. Das neue Album „100 Miles from Memphis“ ist eine musikalische Reise in die Südstaaten. Eine Verneigung vor dem klassischen Soul, der sie zurück zu Ihren Wurzeln führt.

Laut Sheryl Crow steht der Titel ihres siebten Albums nicht bloß für irgendeinen Ort; für sie geht es dabei vielmehr um eine ganze Weltanschauung: „Ich bin 100 Meilen von Memphis entfernt in einer Kleinstadt aufgewachsen, und das hat nicht nur meinen Musikgeschmack geprägt, sondern auch mein gesamtes Weltbild“, erklärt sie. „Wenn man von dort in Richtung Memphis fährt, sieht man weit und breit nur Felder, und die Leute, die dort leben, setzen auf die Gemeinschaft, sie sind gottesfürchtig und fest verwurzelt in dieser Region. Die Musik von dort ist ein Teil von mir, und sie ist noch immer noch die wichtigste Inspirationsquelle und der zentrale Antrieb für alles, was ich mache.“
Sheryl Crow ist angekommen – Dieses Album war Ihr ein Herzenswunsch, nach all den schwierigen Zeiten die sie durchlebte schaut sie nun positiv in die Zukunft.
Nach einer gescheiterten Beziehung mit dem Fahrradprofi Lance Armstrong und einer schweren überlebten Brustkrebserkrankung hat sie es nun geschafft wieder voller Energie und mit der Unterstützung Ihrer 2 Adoptivkinder nach Vorne zu schauen:
„Ich war bereit mein Leben zu ändern“ – in einem Interview mit der Zeitschrift „The Observer“ (London, 18.07.) verriet sie: Die ganze Erfahrung hat dazu geführt, mich zu erinnern wer ich wirklich bin. Es war eine Gelegenheit mein Leben neu zu ordnen. Jede Erfahrung, bei der Du eine Vollbremsung machst führt dazu, dass Du Dich daran erinnerst wer Du eigentlich bist. Ich war jemand, der nie nein sagen konnte. Ich musste es lernen nein zu sagen, ich musste mich damit abfinden nicht von jedem gemocht zu werden. Ich musste es mir abgewöhnen, es jedem recht machen zu wollen. Die erste Sache die ich lernen musste war, einfach nur dazusitzen und ruhig zu sein, ein Gefühl zu haben, und es nicht zu ignorieren. Ich erlaubte es mir traurig zu sein, Angst zu haben. Als ich das geschafft hatte fühlte ich mich befreit.
Sheryl Crow liebt das Mama Sein und zieht auch viel Inspiration aus Ihrer Rolle als Mutter. Ihre 2 Söhne Wyatt (3) und Levi (2 Monate) bereichern Ihr Leben und sind immer an Ihrer Seite. Ob Sheryl Ihre Kids wohl auch in den Schlaf singt? Sheryl: Ja, aber manchmal ist es echt lustig, als ich für Wyatt so lange gesungen habe bis er sagte, „Nein Mami, jetzt wird nicht mehr gesungen“ hab ich etwas gebraucht um zu verstehen, dass es für ihn bedeutet, Mami arbeitet jetzt, wenn ich die Gitarre zur Hand nehme oder mich ans Klavier setze. ( Zitat ebenfalls aus dem Interview mit „The Observer“ London, 18.07.)

Das neue Video gibt es hier: {jcomments on}http://www.pop24.de/sherylcrow/videos/detail/video/235255/0/summer-day/
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