KONZERTBERICHTE
„Happy VALENTINE – Sunday“ - FADY MAALOUF im Tempodrom

Am Sonntag, den 12.2.2012 stand das 2. VALENTINE-Konzert von FADY MAALOUF im Tempodrom auf dem Programm.
Diesmal wurde er nur von Jan Stoltenfoht an der Gitarre und André Wenzlitschke am Schlagzeug begleitet. FADY gehört zu der Klasse von Interpreten, die generell eine technische Bearbeitung ihrer Stimme nicht nötig haben und live eher noch besser klingen, als auf CD gepresst. Dementsprechend hoch waren denn auch die Erwartungen der angereisten Fans.
Mit „City of gold“ als Opener stellte FADY auch gleich den Titel des neuen Albums vor. Charmant und gutgelaunt kommentierte er mit witzigen Bemerkungen die Songs und erklärte deren Inhalte oder Entstehungsgeschichten. Nebst seinen eigenen Titeln war mit sorgfältig ausgesuchten Cover-Versionen ein vielseitiges Programm zusammengestellt worden. So konnte FADY mit „Hello“ von Lionel Richie, „Get here“ von Oleta Adams, „Lost“ von MICHAEL BUBLÉ oder „Stop“ von Sam Brown seine ausdruckstarke Stimme besonders gut zur Geltung bringen.
Komödiantisches Talent hat FADY schon öfters bewiesen, so hat er auch diesmal für Lacher gesorgt, als er kurzerhand einen Teddybären (Fangeschenk) auf einen Sessel setzte und diesen kniend, wie ein Kavalier der alten Schule, beschwor: „Get here, if you can“ . Es gehört zu seinen großen Stärken, sein Publikum gefühlsmäßig abzuholen und mit seinen intensiven Interpretationen in jeden Song eintauchen zu lassen. Sei es nun heitere, beschwingte Stimmung mit „Save my day“ und „Skydancers“ , verzweifelter Schmerz eines einsamen Cowboys bei „Lonely“ oder die Verarbeitung des tragischen Unfalltods einer Verwandten in „Rita“ .
Außergewöhnlich für eine Show mit Liebesliedern dürfte auch sein Statement zu „Eyo“ sein. „Eyo“ : der Ruf von Mutter Erde an alle Menschen, sie zu lieben, sich der gemeinsamen Schwingungen bewusst zu sein und Sorge zu ihr zu tragen. In der Fantasie des Künstlers erscheint aber mit „Neyla“ ein Gipsy-Girl, das die Welt rettet. Kein Grund also, um Trübsal zu blasen. Für die Bühnendeko hatte FADY auch gleich eigenhändig ein Bild von Neyla gemalt, das im Anschluss an das Konzert der Hilfsorganisation „Blessed e.V.“ zur Verfügung gestellt wurde.
Als Zugabe wird in der Regel die Ballade „Blessed“ , sozusagen die Hymne der Fandys, gemeinsam gesungen, von FADY bei jedem Konzert etwas anders interpretiert. Als Schlusspunkt haben FADY und seine beiden Musiker ganz spontan und ohne jegliche Probe „The Best“ als Zugabe zum Besten gegeben, der Powerhit von Tina Turner, den FADY schon früher gern seinen Fans gewidmet hatte. Ein äußerst passender Abschluss eines Konzerts, das nur als „großes Kino“ bezeichnet werden kann.
Geschrieben von YAGALOO-FANSCHREIBER Carmen Schwery
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Fady Maalouf - Blessed on MUZU.
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