Um den wertvollsten Edelstein auf unserem Planeten ranken sich naturgemäss die abenteuerlichsten Geschichten. Diamanten regen seit jeher die Fantasie der Romanautoren an und sind in so manchem Musik-Titel verewigt worden.

Dass Diamanten die besten Freunde jedes „Girls“ sind, bezweifle ich allerdings entschieden, obwohl das zwei Weltstars seit Jahrzehnten musikalisch behaupten.

Einen ganz besonderen Rohdiamanten würden aber wohl viele Besucher des Stage-Clubs an diesem Sonntag gern zu ihren besten Freunden zählen: Fady Maalouf, den Sänger mit der unverkennbaren, einfühlsamen Stimme, der mit jedem Auftritt eine Facette mehr an Schliff gewinnt.

Nach der ausgelassenen Partystimmung beim Konzert vom Vorabend, war am Sonntag der gediegenen Atmosphäre des Stage-Clubs entsprechend, eine etwas gemessenere Song-Auswahl zu erwarten. Bei Doppelkonzerten ist üblicherweise ein kontrastreiches Programm vorgesehen. Das spiegelte sich denn auch im Outfit des Künstlers wider. Den bemalten Jeans und dem rotem Hemd vom Knust stand diesmal eine etwas edlere Garderobe in dunkleren Tönen gegenüber.

Eröffnet hat Fady das Konzert mit einer sehr ansprechenden Interpretation des aktuellsten Bond-Songs „Skyfall“. Die Band war zur Freude des Publikums in der gleichen Besetzung wie am Vorabend aufgeboten worden.

Nach dem immer gern gehörten „Perfect“ aus seinem erstem Album „ Blessed“, stimmte Fady jenen Titel an, der dem Konzert seinen Namen verliehen hat: „Diamonds“. Keine Cover-Version des aktuellen Klunker-Songs von Rihanna, sondern eine selbstgeschriebene, von Respekt und Nächstenliebe geprägte Geschichte um einen obdachlosen Herrn, bei der schnell klar wird, dass der Songwriter seine Diamanten nicht auf der materiellen Ebene sucht. Musikalisch bietet „ Diamonds“ einen hohen Gänsehaut-Faktor, übrigens auch in der Album-Version, welche Fady die Gelegenheit bietet, mit der ganzen Bandbreite seiner Stimme zu glänzen.

Es folgten einige ruhigere Titel aus dem dritten Album, sowie „Still got the blues“, „Cry me a river“, und als Hommage an die unvergleichliche Whitney Houston „Saving all my love“.

Aber bereits bei „La vie en rose“ blitzte wieder der Schalk aus den Augen des Künstlers, und das gelegentliche Tuscheln mit seiner Band zwischen 2 Titeln war ein sicheres Zeichen dafür, dass Fady der Hafer gestochen und er die Set-List kurzerhand abgeändert hatte. Die begeisterten Besucher liessen sich nicht zweimal bitten und erhoben sich um zu tanzen, auch wenn die grossen Clubsessel dabei ein wenig hinderlich waren.

Ein Bauchtanz hätte besonderes zu einer der bisher schönsten Versionen von Neyla gepasst, die von einem sehr orientalisch klingenden Solo von Volker Schlott instrumental untermalt wurde, aber vielleicht müssen die Fandys diese anspruchsvolle Kunst erst noch etwas üben.

Obwohl nach den Zugaben „Burn“ und „Fire“ die Musiker definitiv die Bühne verlassen hatten, wurde so lange weitergeklatscht und „Zugabe“ gerufen, bis Fady sich breitschlagen liess und mit etwas angerauter Stimme auch noch „Some music“ zum Besten gab, was dem Song sehr gut zu Gehör stand.

Mag bei der Sothebys Auktion in Genf den „Pink Star“, den wertvollsten Diamanten der Welt, ersteigern wer will, die leuchtenden Augen der glücklichen Fandys nach jedem Konzert haben den wärmeren Glanz und sind unbezahlbar. Und so werden die Koffer schon bald wieder gepackt, um in Berlin gemeinsam wieder unseren Star erleben zu können.

26.10.2013 20.00 Uhr „Autumn Winds“ im Meistersaal im Borsigturm, Berlin

27.10.2013 12.00 – 16.00 Uhr „Impressionen in Acryl und Öl“ Villa Volke Bernadotte, Berlin, Ausstellung

07.12.2013 20.00 Uhr „Mirrors“ im Spiegelsaal – Harmonie Bamberg

 

Geschrieben von Carmen Schwery – YAGALOO sagt DANKE 🙂

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